Franz Supersbergers Texte haben einen „anarchistischen“ Zug und sind dennoch nostalgieverhaftet; es finden sich Naturbeobachtungen und Aufzeichnungen über menschliche Verhaltensweisen genauso wie Kommentare zu Zeiterscheinungen – die Sympathie stets wechselnd zwischen beiden: Neuerern wie Bewahrern. Der Beobachter blickt als geschichtlich geprägter Mensch auf eine sich wandelnde Welt – und hält im Kleinen fest, was morgen bereits vergangen sein kann.